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Archiv für den Monat März 2012

Twitter-Ticker im viktorianischen Steampunk-Design

Der britische Tüftler Adam Vaughan hat einen «Twitter-Ticker» gebaut, der an einen Börsenticker von 1869 erinnert – komplett mit Messingzahnrädern und Glashaube. Die «Twittertape Machine» druckt die eigenen Tweets und Erwähnungen auf einem schmalen Streifen aus Thermopapier aus.

Twittertape Machine (Quelle: Twittertape Machine)

 

Die neueste Hardware, das aktuelle Betriebssystem und die letzte Version aller Programme auf Rechner und Smartphone: Darunter machen wir es heutzutage nicht. Aber dem viktorianischen Steampunk-Charme einer Twittertape Machine kann sich dann doch niemand entziehen. Mit ihren sichtbaren Zahrädern aus Messing, ihrem Holzpodest und der schützenden Glasglocke wirkt die Twittertape Machine wie eine Erfindung des neunzehnten Jahrhunderts.

Dabei handelt es sich um einen hochaktuellen Prototyp, der von Adam Vaughan in stundenlanger Kleinarbeit zusammengesetzt wurde. Im Sockel steckt ein mit Arduino vergleichbarer Mikroprozessor mit selbst programmiertem Code. Die Messingteile wiederum stammen aus einer alten Uhr, die Adam Vaughan Stück für Stück mit einem kleinen Schleifgerät in Form gebracht hat.

Alle 30 Sekunden prüft die Twittertape Machine per Ethernet, ob es auf Twitter passende neue Tweets gibt und druckt sie dann auf einen dünnen Streifen Thermopapier aus.

http://www.twittertape.co.uk/

 
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Geschrieben von - 22. März 2012 in Steampunk Gadgets, Steampunk News

 

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Steampunk-Korkenzieherungetüm – Einfach genial!!

Der wohl grösste und umständlichste Korkenzieher der Welt – aber genial gebaut von Rob Higgs.

 
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Geschrieben von - 15. März 2012 in Steampunk Gadgets, Steampunk News

 

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7 Steampunk Movies Nerds Everywhere Will Emulate

Be prepared when scientists give up on fusion by getting a firm grasp on steam technology that will blow the average barista’s mind. We didn’t really need all that internet and electronic stuff anyway, right? With truckloads of cool designs and imaginative applications, these are seven steampunk movies that nerds everywhere will emulate.

“Steamboy”.

Steampunk cyborgs, flying machines and mysterious metal balls that are the penultimate form of steam power make “Steamboy” a riotous adventure flick. Besides the steampunk body part replacements, the interesting use of machine hands as biometrics are sure to give excited nerds something to contemplate when designing their own imaginative worlds. As the castle sheds its façade, the integration of Dr. Edward into the machine is one to behold just on the amount of gears alone.

“The Golden Compass”

Come for the genre, stay for the warrior caste of polar bears that run rampant in “The Golden Compass”. It’s hard to beat zeppelins for steampunk awesomeness, but with individual souls being lodged in animal shaped daemons, a mechanical device that reveals the truth through its symbol covered face and an evil inquisition bearing down on all aspects of that world’s civilization this story becomes a truly compelling steampunk-ridden tale. The evil monkey daemon’s domination of Lyra’s daemon is a scene of serious creepiness.

“The League of Extraordinary Gentlemen”.

With the Nautilus and her captain Nemo, two legendary figures of steampunk lore get reborn into contemporary film. With other monsters and heroes of literature, “The League of Extraordinary Gentlemen” take their steampunk submarine and extraordinarily powerful roadster and set out to save the world as a team. The gun battle to shepherd Mr. Hyde into capture is a scene that sets the mood perfectly for this team of misfits.

“Hellboy”.

Rasputin, a pyrokinetic, a merman, a demon hero and an immortal Nazi bag of sand and gears makes “Hellboy” one of the greatest steampunk action films out there. If this movie doesn’t fill all your cinematic needs then the American Girl store is down on the left because clearly you just want to play dress up instead of get dirty with some great story telling. The impending sense of doom as Kroenen is reanimated at the B.P.R.D and you know that Professor Broom is defenseless is a scene that captures anxious trepidation with a deft touch.

“Young Sherlock Holmes”.

The steampunk is afoot as Sherlock and Watson tackle an Egyptian cult to solve a series of murders in Victorian London. Few things are better than a murder mystery lit by gaslight and reeking slightly of horse carriage. Cheer or smirk as the crime solving duo take to the skies in a flying machine that is equal parts guesswork and theory.

“Howl’s Moving Castle”.

Magic and steam powered machinery power both the storyline and the actual castle in “Howl’s Moving Castle”. War gets conquered by love and compassion with a fair dose of magic thrown in just to add a little spice as Sophie and Howl grow closer and closer. Sophie’s discovery of the castle sparks the imagination as the scene sets the audience up for the joy of discovering something new that’s been hiding just out of touch.

“The City of Lost Children”.

With the exception of some of the required college courses, there’s no other device to drain life force currently available like the machine in “The City of Lost Children”. As Miette struggles to stop the dream-stealing contraption and rescue the kidnapped children, “The City of Lost Children” provides an incredible environment of steampunk mechanisms and imagination that runs alongside her, enhancing the story and the experience for the audience. The new take on walking the plank utilizing fish heads is a scene that will stick in your head for a long, long time.

via 7 Steampunk Movies Nerds Everywhere Will Emulate | Screen Junkies.

 
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Geschrieben von - 13. März 2012 in Steampunk News

 

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Jules Verne und das Kino – Die Reise zur geheimnisvollen Insel

von Roman Dobrovolny, am 5.3.12

die reise zur geheimnisvollen insel

Seit Kurzem läuft Die Reise zur geheimnisvollen Insel in den Kinos. Wie auch sein Vorgänger Reise zum Mittelpunkt der Erde bedient sich Brad Peytons Film an Story-Elementen des französischen Romanautors und Wegbereiters der Science-Fiction Jules Verne. Der in 3D-Technik produzierte Film führt die lange Auseinandersetzung des Kinos mit dem Werk Jules Vernes weiter. Ein Werk, welchem die Entwicklung des Films einiges verdankt. So dienten die Texte des visionären französischen Autors niemand Geringerem als dem Stummfilm-Pionier Georges Méliès zur Inspiration. Sein Verdienst dabei besteht jedoch keineswegs nur darin, den Visionen Jules Vernes ein visuelles Gepräge gegeben zu haben – mit seinen Verne-Verfilmungen (u.a. Le voyage dans la lune (1902), 20000 lieues sous les mèrs (1907)) brachte Méliès zu allererst den Film als ein künstlerisches Medium auf den Weg.

Zugegeben: die „Spezialeffekte“ eines Films wie Le voyage dans la lune reißen den mit der hundertjährigen, auf Méliès folgenden Kino- und Bildtradition vertrauten Zuschauer nicht mehr wirklich vom Hocker. Eher erfolgt die Darstellung der „Raumfahrttechnik“ sowie der fremden Mondlandschaft und -zivilisation, die es hier zu sehen gibt, mit einer heiteren Naivität, die sich – zumindest aus heutiger Perspektive – die meiste Zeit selbst aufs Korn zu nehmen scheint. Und auch Jules Vernes selbst, der in seinen Werken stets um Augenhöhe mit der zeitgenössischen Wissenschaft bemüht war, hätte über die zwar originellen, aber in ihrer Illusionswirkung doch recht dürftigen Anstrengungen Méliès wohl allenfalls milde gelächelt. Doch ist dies nicht wirklich wesentlich. Bemerkenswert ist vielmehr, dass ein Filmemacher wie Georges Méliès, der selbst ein bahnbrechender Erfinder auf dem quasi-wissenschaftlichen Gebiet filmischer Tricktechnik war, sich gerade von Jules Verne inspirieren ließ.Méliès begeisterte sich auf diese Weise für ein Medium, das wie keines zuvor auf Technik zum Zweck der Illusionsbildung zurückgriff. Diese anhaltende und ansteckende Begeisterung, welche die Entwicklung des Kinos seit frühesten Tagen antreibt, geht somit auf Beweggründe zurück, die dem literarischen Konzept Vernes – seinem Fortschrittsoptimismus, seinem Hang zum Phantastischen und seinem stets dem Eskapismus zugeneigten Entdecker-Gestus – mehr als nur verwandt sind.

Die kühnen Phantasien Vernes kreisen zumeist um fremdartige Lebensformen und bedrohliche Anderswelten, durch welche sich die Protagonisten mittels diverser technischer Gadgets einen Weg bahnen. Diese Merkmale prädestinieren seine Stoffe natürlich geradezu für ihre filmische Adaption durch ein (Illusions-)Kino, welches sich seit Méliès Tagen immer wieder auch als Fenster zu unentdeckten Welten begreift. So wurden Méliès und seine Nachfolger nicht müde, sich stets aufs Neue an Umsetzungen Verneszu erproben. Besonders 20000 Meilen unter dem Meer Reise um die Erde in 80 Tagen und Reise zum Mittelpunkt der Erde erfuhren dabei gesteigertes Interesse. Sie wurden jeweils um die zwanzig Mal verfilmt. Filme wie Richard Fleischers erfolgreiche Adaption von 20000 Meilen unter dem Meer (eine Disney-Produktion von 1954 mit Kirk Douglas und James Mason in den Hauptrollen) arbeiteten sich in puncto tricktechnischem Raffinement immer wieder an den Visionen des Sciencefiction-Pioniers ab. Mit Blick auf diese Entwicklung, die mit der 3D-Umsetzung von Reise zum Mittelpunkt der Erde und Reise zur geheimnisvollen Insel wohl einen vorläufigen Höhepunkt erreicht, lässt sich geradezu behaupten, dass das Kino – in seiner stetigen Auseinandersetzung mit Jules Verne – selbst zu einer Art verne’scher Illusionsmaschine geworden ist. Eine Maschine, die die Vorstellungswelten Vernesmittlerweile weit hinter sich gelassen hat, um ihrerseits Welten, ja ganze Universen (von Star Wars, über Star Trek, bis zu Matrix) hervorzubringen. Der Aufwand und die Finesse in Animations- und 3D-Technik, die dabei mittlerweile von Filmemachern wie James Cameron (Avatar) oder Martin Scorsese (Hugo Cabretund vielen anderen an den Tag gelegt werden, hätten letztlich wohl auchJules Vernes einen gewissen Respekt abgenötigt.

Indessen bricht, wie gesagt, die filmische Rezeptionsgeschichte Vernes dennoch nicht ab. Es bedarf dabei mitunter nicht einmal mehr der direkten Adaption, insofern sich seine Stoffe – wie anhand vonReise zur geheimnisvollen Insel deutlich wird – längst in so etwas wie kulturelle Versatzstücke für einen bestimmten Zweig des Abenteuer- /Unterhaltungskinos verwandelt haben. Auch ist es nicht schwierig Vernes Einfluss hinter der Fülle sogenannter Steampunk-Filme (etwa Hugo Cabret) zu bemerken, die momentan auf den Markt gebracht werden. Und selbst in Camerons Avatar lassen sich die bereits erwähnten typisch verne’schen Plot-Elemente – fremde Lebensformen in Verbindung mit einer der Erde ähnliche aber dennoch grundverschiedenen Welt, die der Mensch sich durch Technik unterwirft – im Grunde deutlich ausmachen.

Während nun aber Filme wie Avatar (genau wie auch die ältere Matrix-Trilogie) in ihrem filmtechnisch-formalen Aspekt eine gewisse Technik-Begeisterung geradezu zelebrieren, so legen sie doch – auf ihrer inhaltlichen Ebene – eine kritische Skepsis an den Tag, die sich problematisierend mit Technik im Allgemeinen auseinandersetzt. Es handelt sich bei ihrer Kritik um eine definitive Abwendung von jeglichem naiven Fortschritts-Optimismus und Technik-Pathos, wie sie für die Werke Jules Vernes so charakteristisch sind. Ganz anders verhält es sich mit den erwähnten, dem „Steampunk“ zuzuordnenden Filmen, die bild- und tricktechnisch zum Teil auf ähnlich hohem Niveau rangieren. Ganz im Gegensatz zur technik-kritischen Stoßrichtung der Marke Avatar, oder Matrix bekennen sie sich emphatisch zu einer nostalgisch-verklärten Vorform der modernen Technik: Zu eben jenen Dampf- und Zahnrad-betriebenen Maschinerien nämlich, wie sie im 19. Jahrhundert der damals noch revolutionären Vorstellungswelt eines Jules Verne entsprangen.Nun täte man dem Steampunk allerdings Unrecht, wollte man seinem Retrofuturismus jegliches kritische Moment absprechen und in derartigen Filmen partout nur trendiges Unterhaltungskino in einem bestimmten, ästhetisierenden Gewand sehen. Auch hier wird eine gewisse, wenngleich naivere Technik-Kritik geübt. Diese ist allenfalls weniger global ausgerichtet, insofern sie sich nur auf eine bestimmte „entfremdete“ Technik richtet, die ihre Funktionsweise hinter polierten Oberflächen und Touchscreens der Kenntnis des Benutzers entzieht. Dieser „bösen“ wird die „gute“, in bester D-I-Y-Manier instandgehaltene Technik entgegengesetzt. Gefeiert wird der ehrlich-bodenständige, sympathisch vor sich hinschnurrende Apparat, zu dem man sich in sehnsuchtsvoller Nostalgie zurückwünscht… Angesichts dessen lässt sich nun allerdings sehr wohl infrage stellen, ob eine weitere filmische Auseinandersetzung mit Jules Verne im 21. Jahrhundert noch einen Punkt hat, der über anachronistisch angehauchte Unterhaltung und eskapistisches Jugendkino hinaus geht.

 
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Geschrieben von - 10. März 2012 in Steampunk News

 

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Das “USB Speichergerät Nummer 1″ jetzt auf www.instructables.com

Es freut mich mitteilen zu können, dass mein Kleinprojekt “USB Speichergerät Nummer 1″ jetzt auch auf www.instructables.com vertreten ist.

Wenn Sie also in Ihrem Laboratorium auch etwas ähnliches einfach und schnell bauen möchten dann würde es mich freuen, wenn ich Sie mit meinem Artikel inspirieren könnte.

http://www.instructables.com/id/Steampunk-USB-Stick-Speichergeraet-Nummer-1/

Hochachtungsvoll

The Chocolatist

 
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Geschrieben von - 8. März 2012 in Steampunk Gadgets, Steampunk News

 

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